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Ein gesundes Heim
Ordnung ist das halbe Leben. So lautet ein Volksmund, den viele unter uns kennen. Und tatsächlich fühlen sich die meisten in einem sauberen Haushalt wohler als in einem unordentlichen. Damit das Wohlbefinden im Haushalt gesteigert werden kann, haben wir ein paar einfache Tipps vorbereitet, die dazu beitragen.
Wer kennt sie nicht, die Kleiderberge, die sich gegen Ende der Woche auf den Stühlen oder auf anderen Ablagen türmen. Vor allem Frauen kennen das Problem. Passt das Oberteil nicht perfekt zur Hose oder zum Rock, muss schnell ein anderes Kleidungsstück aus dem Schrank hervorgeholt werden. Und schon rennt einem die Zeit davon, um noch rechtzeitig auf Arbeit zu kommen. Schnell häufen sich die Kleiderstapel in der Wohnung.
Wer am Morgen ein paar Minuten mehr einplant oder sich seine Sachen schon am Abend zuvor zurecht legt, kann sich die großen Kleiderberge ersparen und bringt so mehr Ordnung in die Wohnung.
Wer die Tageszeitung bekommt und zusätzlich dazu täglich Werbung und Briefe in seinem Briefkasten vorfindet, kann sich vor Papierstapel oft kaum noch retten. Wer nicht regelmäßig Briefe abheftet oder die Zeitungen wegbringt, hat schon bald Papier in der gesamten Wohnung herumliegen. Das erzeugt viel Unordnung und zudem Arbeit. Wer seine Briefe sofort abheftet, erspart sich zum Monats- oder gar Jahresende eine ganze Menge Arbeit und steigert außerdem sein Wohlbefinden.
Wer die Straßenschuhe in der Wohnung auszieht, vermeidet zusätzlichen Dreck und erspart vielen Müttern und Vätern noch mehr Arbeit. Vor allem Kinder spielen und toben oft im Schlamm. Betreten sie dann mit ihren Schuhen die Wohnung, löst sich der meiste Dreck erst richtig ab. Daher sollten alle die Schuhe im Flur oder vor der Haustür ausziehen.
Verwenden Sie doch in Ihrem Haushalt einmal alternative Reinigungsmittel. Die Umstellung auf natürliche Reinigungsmittel kann Ihnen dabei helfen, sich in ihrem Zuhause wohler und gesünder zu fühlen. Darüber hinaus ist es wesentlich sicherer – vor allem in Haushalten in denen Kinder wohnen. Einfache natürliche Reinigungsmittel sind zum Beispiel: Backpulver – zum Entfernen von Kalkbeständen, Essig – zur Oberflächenreinigung oder Zitrone – ebenfalls zum Reinigen von Oberflächen.
In einigen Wohnungen – vor allem in schlecht gedämmten oder alten Wohnungen – kann es zu Schimmelbildungen kommen. Da dieser nicht nur hässliche Stellen an den Wänden und anderen Ecken des Hauses macht, sondern ebenso allergische Reaktionen hervorrufen kann, sollte er stets entfernt werden.
Um Schimmel gar nicht erst entstehen zu lassen, sollten die Räume eine gewisse Luftfeuchtigkeit haben. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60 %. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte in Wohnräumen nie dauerhaft unter 30% oder über 70% liegen. Bei zu feuchter Luft kann es zu Schimmelbildung kommen. Ist die Luftfeuchte zu niedrig, wird sie als unangenehm empfunden. Mit einem Hygrometer kann die Luftfeuchte gemessen werden.
Neben dem Kühlschrank tummeln sich in den Putz- und Waschlappen die meisten Bakterien im Haushalt. Daher sollten Sie darauf achten, dass dieser regelmäßig ausgewechselt werden. Denn wer mit einem alten Lappen die Oberflächen im Haushalt reinigt, verbreitet die darin enthaltenen Bakterien viel mehr.
Übrigens: Auch die Duschvorhänge aus Plastik sollten mindestens zwei Mal im Jahr intensiv gereinigt werden. Dazu kann man diesen in einen Eimer mit Wasser und weißen Essig legen und eine halbe Stunde einwirken lassen. Nach einem bisschen Rubbeln sollten sich alle Seifen- und Kalkbestände gelöst haben.
C. Biehl
22.8.2012